Tipps für Stadthunde

Urbanes Leben für Vierbeiner

Stadt oder Land – was ist besser für den Hund? Hält man einige Regeln ein und achtet man auf die Bedürfnisse des eigenen Hundes, so steht im Normalfall der Lebensraum Stadt dem Land in nichts nach. Cesar® hat ein paar praktische Tipps für städtische Hundebesitzer gesammelt!

  1. Alles eine Frage der Übung

    Dank Ihrer Natur sind Hunde anpassungsfähig – und können sich schnell an die Bedingungen des Lebens in den Metropolen des Landes gewöhnen. Grundsätzlich tut sich ein Hund leichter, wenn er bereits als Welpe in der Stadt aufgewachsen ist. Doch auch Hunde, die mit ihren Besitzern vom Land in die Stadt umgezogen sind, werden sich schnell an das neue Lebensumfeld gewönnen. In jedem Fall ist es notwendig, dass Ihr Hund auf Ihre Kommandos hört – so können Sie vermeiden, dass Ihr Vierbeiner Gefahrenquellen zu nahe kommt.

  2. Mehr Passanten – mehr Probleme?

    Auch auf Menschen, die nicht unbedingt Hundefreunde sind, wird Ihr Kleiner treffen. Wenn Sie merken, dass jemand durch ein Annähern Ihres Hundes verunsichert wirkt, so ist es wichtig, dass Ihr Hund sofort reagiert, wenn Sie ihn zurückrufen. Auf diese Weise vermeiden Sie sowohl bei Passanten, als auch bei Ihrem Kleinen mögliche Stresssituationen und geben ein positives Bild als Hundehalter ab.

  3. Verkehr & Öffis

    In der Nähe vielbefahrener Straßen sollten Sie Ihren Hund stets an der Leine mitführen. Auch, wenn Ihr Hund gehorsam ist, kann es vorkommen, dass etwas in der Nähe seine Neugier oder seinen Jagdtrieb weckt. Sind Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, so beachten Sie bitte die allgemeine Beißkorbpflicht. Rolltreppen in Stationen sollten sie meiden, da diese ihren Kleinen irritieren könnten. Nehmen Sie ihn in den Arm oder benutzen Sie den Fahrstuhl. Auch heranfahrende Züge können wegen des Lärms Ihren Hund am Bahnsteig erschrecken. Wenn Sie das erste Mal mit Ihren Hund in der Bahn bzw. U-Bahn unterwegs sind, lassen Sie wenn möglich ein paar Züge aus und zeigen Sie Ihrem Hund mit dem entsprechenden Verhalten, dass er sich vor nichts zu fürchten braucht.

  4. Die Sache mit dem Sackerl

    Es kann nicht oft genug betont werden, wie wichtig es ist, nach Ihrem Hund aufzuräumen. Wer dies nicht tut, der hinterlässt Passanten nicht nur eine optische, sondern auch eine (besonders im Sommer) sehr unangenehm riechende Zumutung. Auch wenn Ihr Vierbeiner sich auf Grünflächen erleichtert, sollten Sie den Hundekot korrekt entsorgen, denn als Fleischfresser hat er eine besonders nitratreiche Notdurft, die wegen ihrer schlechten Abbaubarkeit kein optimaler Pflanzendünger ist. In den meisten Städten ist es die Pflicht, den Kot des eigenen Hundes eigenständig zu entsorgen, andernfalls droht eine Strafe. In der Nähe von Spielplätzen, Parks und Auslaufgebieten sind meist eigene Behälter mit Sackerln für die Notdurft Ihres Hundes zu finden. Am besten tragen Sie aber immer selbst ein paar mit, wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind.

  5. Auslauf

    Sie müssen sich keine Sorgen machen, falls Ihre Wohnung etwas kleiner geraten ist. Hunde sind nicht darauf angewiesen, den Platz einer Wohnung vollkommen auszuschöpfen und von einem Zimmer ins andere zu laufen – ihren Bewegungsdrang leben sie grundsätzlich beim Gassi gehen aus. Kleine Hunde sind zwar hier etwas im Vorteil, da sie sich in einer kleinen Wohnung im Verhältnis zu ihrer Körpergröße besser austoben können, allerdings ersetzt dies keinesfalls den Auslauf. Denn damit sich ein Hund wohl fühlt, braucht er genügend Aus- und Freilauf, sprich er sollte die Gelegenheit haben, sich außerhalb der Wohnung ausreichend austoben zu können – und zwar ohne die ganze Zeit an der Leine spazieren geführt zu werden. In der Städten ist dies zwar etwas schwieriger, aber keinesfalls unmöglich, denn es finden sich üblicherweise ausreichend Hundeauslaufgebiete. Kleiner Tipp für Singleherrchen und –frauchen: Hundezonen sind der perfekte Ort, um mit anderen Hundefreunden ins Gespräch zu kommen.

    Wenn Sie wissen möchten, wo sich geeignete Hundezonen in Ihrer Nähe befinden, informieren Sie sich am besten auf der Website der Initiative „Mehr Platz für Hunde!“.

  6. Urbane Artgenossen

    So verbunden ein Hund mit seinem Herrchen oder Frauchen auch sein mag – er braucht in jedem Fall auch andere Hunde, mit denen er sich hin und wieder etwas austoben kann. Denn erst beim Spielen lernt der Hund den Umgang mit anderen Hunden und auf diese Weise, sich in die Hierarchie eines Rudels einzuordnen. Besonders für Welpen ist dies unerlässlich. Wenn Ihr Hund also beim Auslauf/Freilauf auf andere Hunde trifft, lassen Sie ihn seine Artgenossen ruhig beschnuppern und mit ihnen spielen.

  7. Viel Lärm um...

    In der Stadt ist Ihr Hund natürlich einem viel höheren Lärmpegel ausgesetzt, als am Land oder in der Vorstadt. Lauter Verkehrslärm oder z.B. Knaller zu Silvester können ihm da schon mal etwas Furcht einflößen. Wird ihr Kleiner ängstlich oder unruhig, sollten Sie ihn keinesfalls beunruhigen, streicheln oder in den Arm nehmen – denn damit vermitteln Sie ihm, dass es tatsächlich etwas gibt, vor dem er sich fürchten muss. Wenn Sie sich hingegen vom Lärm unberührt zeigen und so tun als ob nichts wäre, wird Ihr Hund schnell begreifen, dass er sich ebenfalls vor nichts zu fürchten hat.

  8. Neu Stadt, neuer Job.

    Ist Ihr Arbeitgeber einverstanden, können Sie Ihren Hund ruhig auch in die Arbeit mitnehmen. Wichtig ist und bleibt aber, dass er in regelmäßigen Abständen genügend Auslauf bekommt. Falls Sie dafür in Ihrer Arbeitszeit nicht genügend Möglichkeiten haben, empfiehlt sich als Alternative ein professioneller Hundesitter. Diese sind tagsüber meist in Freilaufgebieten unterwegs und achten darauf, dass sich Ihr Kleiner so richtig austoben kann. Auf diesem Wege erhält er außerdem die Möglichkeit, den Kontakt zu anderen Artgenossen zu pflegen.

  9. Shoppen mit Begleitung

    In den meisten Geschäften ist die Mitnahme des eigenen Hundes verboten. Möchte man also seine Einkäufe erledigen, bleibt einem nichts anderes übrig, als den Hund angeleint vor dem Eingang warten zu lassen. Davon raten wir grundsätzlich ab. Auch, wenn ihr Vierbeiner das Alleinsein gewöhnt sein sollte, befindet er sich trotzdem beim Warten alleine in einem fremden Umfeld. Ist Ihr Hund zutraulich, könnte er vielleicht sogar mit jemandem mitgehen, ohne sich zu wehren. Wir empfehlen: Planen Sie die Dauer ihrer Einkäufe gut ein und lassen Sie Ihren Hund zuhause (sofern er das Alleinsein gut gewöhnt ist) oder bei Freunden/Verwandten. Auch wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, sollten Sie Ihren Kleinen nicht allzu lange alleine lassen, besonders nicht im Sommer!

  10. Restaurants & Co.

    Am besten informieren Sie sich im Vorhinein, ob im Restaurant oder Café ihrer Wahl Hunde erlaubt sind. Wenn Sie Ihren Hund mitnehmen, sollten Sie bedenken, dass er einigen köstlichen Versuchungen ausgesetzt sein wird. Wenn Sie zum allerersten Mal das Restaurant mit ihm Aufsuchen, sollten Sie dies zu Zeiten tun, in denen es etwas ruhiger zugeht, da sonst zu viele Eindrücke auf ihn einwirken. Am besten laufen oder spazieren Sie vorher ein wenig mit ihm oder beschäftigen ihn etwas, so kann er sich während des Restaurantbesuches ausruhen und bleibt ruhiger. Suchen Sie sich am besten einen Tisch in der Ecke, wo nicht andauernd Kellner und Gäste vorbeigehen.