Perfekte Pflege für Ihren Liebling

Pflege für die Beißerchen

Viele Hundebesitzer schmunzeln beim Thema Zahnpflege. Dabei ist Parodontitis jedoch neben Übergewicht das größte Gesundheitsproblem bei Hunden. Und die Bildung von Zahnstein und Zahnbelag sowie die daraus entstehenden Zahnfleischentzündungen können zu schweren Erkrankungen führen. Die meisten Hunde, die älter als zwei Jahre sind und keine regelmäßige Zahnpflege erhalten, haben diese Probleme. Die gute Nachricht: Mit regelmäßiger Pflege, können Sie den meisten Problemen vorbeugen.

  1. So vermeiden Sie Zahnprobleme

    Wie bei uns Menschen ist auch beim Hund regelmäßiges Zähneputzen wichtig und notwendig, um Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch vorzubeugen. Dafür gibt es spezielle Hundezahnbürsten und Zahnpasten. Als Ergänzung zum Zähneputzen gibt es spezielle Kauartikel. Diese leckeren Snacks können – wie klinische Tests bewiesen haben – durch ihre einzigartige Oberfläche und Form bei täglicher Fütterung das Risiko auf Zahnprobleme bis zu 80% reduzieren.

    Am besten gewöhnen Sie Ihren kleinen Liebling schon so früh wie möglich (ca. ab dem 6. Lebensmonat) ans regelmäßige Zähneputzen. Dann gehört es auch für Ihren kleinen Racker schnell zur täglichen Routine. Aber natürlich können sich mit der entsprechenden Geduld und Ausdauer auch ältere Hunde noch daran gewöhnen.

    Putzen Sie Ihrem Hund die Zähne am besten täglich, mindestens dreimal in der Woche und geben Sie Ihrem kleinen Schatz regelmäßig spezielle Kauprodukte zur Zahnpflege.

  2. Fellpflege

    Weil die wenigsten Hunde eine Bürste halten können, sind Sie als pflegender Assistent gefragt. Denn die regelmäßige Fellpflege ist unerlässlich, damit Ihr Vierbeiner gut aussieht und sich wohl fühlt. Dabei müssen Hunde mit langem, dichtem Fell selbstverständlich häufiger gebürstet werden als ihre kurzhaarigen Kameraden. Einige Rassen sollten regelmäßig im Hundesalon getrimmt oder geschoren werden. Mit dem Kämmen und Bürsten sollten Sie möglichst frühzeitig beginnen, wie auch mit der Gebiss- und Krallenpflege.

  3. Streicheleinheiten fürs Fell

    Bürsten steigert das Wohlbefinden eines Hundes, weil es seine Durchblutung anregt. Kurzhaarfell wird einmal pro Woche gründlich gestriegelt – am besten mit einer Bürste mit weichen Kunststoffborsten. Langes Haar benötigt tägliche Pflege, damit es nicht verfilzt. Lösen Sie Knoten vor dem Bürsten mit der Hand auf und kämmen Sie das Fell danach mit einem grob gezinkten Metallkamm von vorne nach hinten aus. Rau- und Drahthaarrassen werden alle drei bis vier Monate beim Fachmann getrimmt, Pudel geschoren. Besonders während dem Fellwechsel im Frühling und Herbst braucht Hundehaar besondere und regelmäßige Pflege.

  4. Trotz Schmuddelwetter gut gepflegt

    Für ein unbeschwertes Spaziervergnügen sorgt die richtige Pflege vor und nach einem Ausflug im Freien. Sinnvoll ist es, vor allem bei langhaarigen Hunden, das Fell zwischen den Zehen und an den Ohren so zu kürzen, dass sich kein Schmutz darin fangen und zusammenklumpen kann. Nach dem Spaziergang werden die Pfoten, Ohren und Augen kurz untersucht. Stecken kleine Steinchen zwischen den Zehen oder sind Pflanzenteile ins Auge gekommen? Wenn ja, wird der Fremdkörper entfernt, bei größeren Verletzungen der Tierarzt aufgesucht. Ebenso vorsichtig trennt man Blätter, Kletten und kleine Äste aus dem Fell. Denn diese können, vor allem bei langhaarigen Hunden, nicht nur verfilzen, sondern den Vierbeiner so sehr stören, dass er sie samt der Haare ausreißt. Lehm und Matsch rubbelt man am besten ganz einfach mit einem Handtuch ab. Haben sich feste Klumpen gebildet, so werden diese mit warmem Wasser behutsam aufgelöst. Anschließend lässt man den Hund in Ruhe trocknen. Dann nämlich kann der restliche Schmutz leicht und vollständig ausgebürstet werden.

    Das Trockenrubbeln und anschließende Bürsten genießen die meisten Hunde sehr. Das Vergnügen des Herbstspazierganges wird damit also nicht nur sinnvoll, sondern für den kleinen Schatz überaus angenehm ergänzt. Schenken auch Sie Ihrem Hund diese extra Streicheleinheiten für das Wohlbefinden und die Seele.

  5. Wellness in der Badewanne

    Die meisten kleinen Hunde zieht es nicht unbedingt freiwillig ins Wasser. Manchmal führt aber kein Weg an einem Bad vorbei. Zum Reinigen eignet sich am besten ein alkalifreies Hundeshampoo aus dem Fachhandel – es erhält den natürlichen Schutzfilm der Haut. Beim Baden sollte Ihr kleiner Schatz bis zum Bauch in körperwarmen Wasser stehen. Besonders genießt er die Behandlung mit einem Hundemassageschwamm. Nach dem Bad sollten Sie ihn gut trocken rubbeln – oder ihn vorsichtig föhnen, wenn Ihr Schützling es von klein auf kennt.

  6. Pediküre für den kleinen Gefährten

    Hundekrallen nutzen sich bei ausreichender Bewegung auf festem Untergrund von allein ab. Sollten Sie dennoch zu lang werden, behindern sie den kleinen Racker beim Laufen. Am besten werden sie mit einer Krallenzange gekürzt. Aber Vorsicht: Das empfindliche Nagelbett darf auf keinen Fall verletzt werden. Wie es am besten geht, weiß der Tierarzt, der das Krallenschneiden natürlich auch direkt übernehmen kann, oder Sie spendieren Ihrem kleinen Liebling einen Besuch im Hundesalon.