Hunde im Seniorenalter

Wenn Ihr Liebling älter wird...

Weil auch unsere Lieblinge nicht jünger werden, gibt es ein paar Dinge, die man beachten muss, damit die Vierbeiner auch im hohen Alter fit und munter sind.

Denn genau wie bei älteren Menschen ist es auch bei älteren Hunden wichtig, sie ihren neuen Bedürfnissen gerecht zu pflegen und mit besonders viel Aufmerksamkeit zu belohnen. Auch die richtige Ernährung spielt bei älteren Hunden eine große Rolle. Daher gibt es die Cesar Vital 10+ Varietäten, die speziell für alternde Hunde entwickelt wurden.

  1. Ab wann ist mein kleiner Liebling ein „Senior“?

    Kleine Hunderassen haben den Vorteil, dass sie weniger schnell altern, als das bei großen Rassen der Fall ist. Bei kleinen Hunden spricht man ab etwa 10 Jahren von Senioren.

  2. Wieso haben Senioren so spezielle Bedürfnisse?

    Auch Hunde werden im Alter irgendwann einmal langsamer und weniger aktiv. Es kann sogar zu körperlichen Einschränkungen wie Taubheit und anderen Verschleißerscheinungen kommen. Auch die Funktionsfähigkeit der Organe kann nachlassen. Dadurch fällt es ihrem kleinen Hund schwerer, mit Krankheiten und anderen Stresssituationen umzugehen. Deshalb sollten Sie besonders darauf achten, ihn davor zu schützen.

    Die Pflege älterer Hunde erfordert viel Geduld und Liebe, weil alles einfach ein bisschen langsamer funktioniert. Wenn zum Beispiel das Gehör und die Sehkraft nachlassen, kann er nicht mehr so auf ihre Kommandos reagieren, wie Sie es gewöhnt sind. Schenken Sie Ihrem kleinen Liebling also die nötige Geduld.

  3. Was und wie viel fressen kleine Senioren?

    Ältere Hunde benötigen meist weniger Energie, weil ihre Aktivität nachlässt und sie sich weniger bewegen. Zusätzlich können sie ihre Nahrung oft nicht mehr so gut verwerten, was auch den Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen erhöht. Der Appetit wird kleiner, aber auch spezieller. Falls Ihr kleiner Senior den Appetit verliert, können Sie ihn so wieder fördern:

    • Bieten Sie Ihrem kleinen Schatz häufiger kleine Mahlzeiten indem Sie die tägliche Menge auf zwei bis vier kleinere Portionen aufteilen.
    • Erwärmen Sie seine Nahrung ein wenig (nicht wärmer als Körperwärme).
    • Stellen Sie Ihrem Hund einen ruhigen Ort zur Verfügung, an dem er seine Nahrung genießen kann.
  4. Wie kontrolliere ich das Gewicht meines Lieblings?

    Für einen älteren Hund können sowohl Über- als auch Untergewicht zum Problem werden. Daher ist es wichtig, seinen Gewichtszustand regelmäßig zu kontrollieren, indem Sie mit der flachen Hand seine Rippen abtasten. Sind seine Rippen schwer zu finden, sollte Ihr kleiner Schatz abnehmen – stehen die Rippen heraus oder sind (bei Kurzhaar-Rassen) sogar sichtbar, sollte Ihr Hund unbedingt etwas zunehmen.

    Das Übergewicht von älteren Hunden resultiert oft aus einem Mangel an Bewegung und kann wiederum eine Vielzahl von Beschwerden und Problem hervorrufen. Beraten Sie sich bei Gewichtsproblemen auf alle Fälle mit ihrem Tierarzt, um entweder eine mögliche Diät durchzuführen oder festzustellen, warum Ihr Hund zu wenig wiegt. Zum Beispiel ändert sich mit dem Alter der Geruchs- und Geschmackssinn Ihres Hundes. Daher ist er auf besonders wohlschmeckende und leicht verdauliche Mahlzeiten angewiesen.

  5. Wie sorge ich richtig vor?

    • Lassen Sie Ihren älteren Schatz regelmäßig beim Tierarzt untersuchen. Vor allem, wenn sich sein Verhalten oder Appetit ändern.
    • Erfahrungsgemäß nehmen Sehkraft, Geruchssinn und Gehör bei älteren Hunden ab. Deshalb kann das Gefühl entstehen, dass Ihr Hund Ihnen plötzlich weniger gehorcht – dabei hört er Sie nur nicht mehr so gut.
    • Probleme mit seinen Augen können Sie durch Symptome wie Ausfluss an den Augenecken oder Anecken an verschiedenen Gegenständen wie Möbeln feststellen.
    • Wichtig ist auch die regelmäßige Überprüfung von Gebiss und Zahnfleisch Ihres Hundes, da neben dem Zahnverlust auch Entzündungen des Zahnfleisches Schwierigkeiten verursachen können, wenn über die entzündeten Stellen Bakterien ins Blut gelangen. Regelmäßiges Zähneputzen mit einer für Hund geeigneten Bürste sowie Kauknochen oder Hundebiskuits können helfen, Zahnprobleme vorzubeugen.
    • Wenn Ihr älterer Hund unter Harninkontinenz leidet, kann die Ursache dafür im Nervensystem liegen, das die Blase kontrolliert. Sollte Ihr Hund nicht mehr stubenrein sein oder öfter als bisher urinieren, suchen Sie bitte Ihren Tierarzt auf.
    • Und natürlich sind auch bei älteren Hunden regelmäßige Impfungen nach wie vor notwendig.