Geht ein Vierbeiner auf Reisen...

Planung ist das halbe Hundeleben.

Auch wenn die Reiselust noch so groß ist, bleibt man natürlich trotzdem nur ungern von seinem Kleinen getrennt. Darf der geliebte Vierbeiner mit in den Urlaub, gibt es einiges zu beachten, damit die Reise für alle zum Vergnügen wird.

  1. Vierbeiner auf Achse:

    Wie alle anderen Mitreisenden sollte auch der kleine Mitfahrer im Auto gesichert werden. Optimal ist ein Platz im hinteren Teil des Wagens: Am besten reist der Kleine mit einem speziellen Hundegurt angeschnallt oder abgetrennt durch eine spezielles, besonders stabiles Gitter. Auch in einer Transportbox ist der kleine Schatz gut aufgehoben. Bevor Sie abreisen, sollten Sie folgende Dinge beachten:
    • Lassen Sie Ihren Hund vor Reiseantritt genügend trinken
    • Füttern Sie Ihren kleinen Abenteurer vor Reisebeginn wenig bis Garnichts – das hilft gegen die Übelkeit, die beim Fahren auftreten kann.
    • Auch wenn es draußen heiß ist – lassen Sie Ihren Hund während der Autofahrt niemals aus dem geöffneten Fenster sehen. Durch den Fahrtwind kann er eine schlimme Bindehautentzündung bekommen!
  2. Machen Sie regelmäßig Pausen.

    Am besten halten Sie alle 2 Stunden an – damit sich der Kleine ein bisschen die Beine vertreten und im Gebüsch kurz sein Geschäft verrichten kann. Vergessen Sie nicht, die Leine bereit zu halten und Ihren Liebling mit frischem Wasser zu versorgen.

  3. Lassen Sie Ihren Hund nur alleine im Auto, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

    Aber achten Sie darauf, dass das Auto nicht in der prallen Sonne steht. Dies kann zu Innentemperaturen von über 50°C führen – und die sind tödlich für Ihren Hund. Parken Sie im Schatten und lassen Sie das Fenster einen Zentimeter weit auf, damit Ihr Hund frische Luft zum Atmen hat. Versuchen Sie auf jeden Fall, Ihre Abwesenheit so kurz wie möglich zu halten und achten Sie auf den Wechsel von Sonne und Schatten am Parkplatz.

  4. Zugfahren mit dem Hund

    Die ÖBB befördern Tiere, die in Behältnissen untergebracht werden, unentgeltlich. Ansonsten muss für Ihren Liebling bei Ticketkauf eine Tageskarte besorgt werden. Beißkörbe sind verpflichtend, einzig für Assistenz-Hunde (z.B. Blindenhunde) besteht hier eine Ausnahme.

  5. Fliegen mit dem Hund

    Grundsätzlich ist ein Flug für Hunde sehr strapazierend und sollte ihnen daher nur in Ausnahmefällen zugemutet werden. Am besten informieren Sie sich direkt bei Ihrer Fluglinie über Kosten und Voraussetzungen zur Mitnahme Ihres Hundes. Buchen Sie rechtzeitig im Voraus, denn bei jedem Flug ist die Gesamtzahl der mitgenommenen Hunde limitiert.

    Bei den meisten Fluggesellschaften dürfen Hunde bis 5 kg in einem Transportbehältnis mit in die Kabine genommen werden. Größere Vierbeiner reisen im klimatisierten und beheizten Frachtraum mit. Für Haustiere sind grundsätzlich bestimmte Transportboxen, so genannte Kennels vorgesehen, die bestimmten Anforderungen entsprechen und je nach Dauer des Fluges entsprechend ausgestattet werden müssen. Es empfiehlt sich, eine solche mindestens 5 Tage vor Abflug zu kaufen und Ihren Hund bereits vorher darin zu füttern und schlafen zu lassen, damit er sich an die Transportbedingungen im Voraus gewöhnen kann. Für die Reise geben Sie Ihrem kleinen Freund am besten auch etwas von seiner Cesar® Lieblingssorte, ein Spielzeug sowie etwas, das nach Frauchen/Herrchen duftet mit, um ihm so ein sicheres Gefühl zu geben.

    Bei Fernreisen empfiehlt sich die Wahl eines Nonstop-Fluges, da bei Zwischenlandungen der Stress für mitgenommene Tiere erhöht wird. Vergessen Sie nicht, sich über die Einreisebestimmungen für Hunde in Ihrem Zielland zu informieren.

  6. Schifffahrten mit dem Hund

    Bei den meisten Kreuzfahrten ist die Mitnahme Ihres Hundes nicht möglich. Am besten informieren Sie sich direkt bei Ihrem Reiseveranstalter bzw. der zuständigen Reederei.

    Das sollte im Reisegepäck Ihres Hundes nicht fehlen:

    • Die Lieblingsdecke (sie verschafft Ihrem kleinen Liebling immer und überall Geborgenheit)
    • eine spezielle Hunde-Reiseapotheke
    • Den EU-Heimtierausweis (inkl. aller Nachweise über aktuell gültige Impfungen:
      Tollwut, Kombinations-Impfung, evtl. Tätowierungsnummer bzw. Mikrochip)
    • Genügend Cesar® (in ausreichender Menge für die Dauer des Urlaubes)
    • Fress- und Trinknapf
    • Behälter für das Wasser (Flasche)
    • Leine mit Halsband, Namensschild mit vollständiger Wohnadresse und Telefonnummer
    • Maulkorb
    • Flohhalsband (Flohspray/-puder)
    • Utensilien zur Körperpflege (Kamm, Bürste)
    • Vertrautes Spielzeug, Kauknochen, Leckerlis
    • Doggybags (zum Aufnehmen der Hinterlassenschaften bei Spaziergängen)
    • Daten zur Hundehaftpflichtversicherung (für mögliche Schadensfälle)

    Es ist grundsätzlich sehr zu empfehlen, für Ihren kleinen Liebling eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Gerade im Urlaub – falls Ihr Kleiner in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus seine Liebe zur Couch oder sonstigen Einrichtungsgegenständen entdeckt. Diese sogenannten Mietschäden sind dann abgedeckt.