Beziehungstipps

Für ein harmonischen Miteinander

Wenig Worte, große Wirkung

Weil auch kleine Hunde einen großen Charakter haben können, spielt die Erziehung eine wichtige Rolle für eine gemeinsame, harmonische Zukunft.

Cesar hat für Sie die Top Ten der Erziehungstipps zusammengestellt, die Ihnen das Leben als Alphatier einfacher machen.

  1. Pfote für Pfote

    Wenn Sie Ihrem kleinen Vierbeiner etwas beibringen möchten, ist eines besonders wichtig: Geduld. Legen Sie die Latte nicht schon von Beginn an zu hoch – Ihr Hund muss erst lernen, auf kleine Dinge zu reagieren und einfachen Kommandos zu gehorchen. Erst wenn er seine erste Übung sicher beherrscht, sollten Sie mit der nächsten anfangen und den Schwierigkeitsgrad langsam steigern.

  2. Jede Sekunde zählt

    Egal, ob Ihr Hund etwas falsch oder richtig gemacht hat: Ihre Reaktion wirkt nur unmittelbar nach seiner Handlung. Hat der Kleine gerade etwas gut gemacht? Dann streicheln Sie ihn direkt und sprechen Sie mit ihm. Begriffe mit dem Vokal „i“ wie „prima“ oder „fein“ merkt er sich besonders leicht. Genauso funktioniert eine Rüge auch nur, wenn Sie Ihren Vierbeiner in flagranti erwischen. Hat er in Ihrer Abwesenheit seine Liebe zu Schuhen entdeckt, versteht er die nachträgliche Standpauke nicht. Sie sorgt nur dafür, dass er sein Vertrauen zu Ihnen verliert.

  3. Der Unterschied macht’s aus

    Gestalten Sie Belohnung und Zurechtweisung immer nach denselben Mustern. Das hilft Ihrem Liebling, Gutes von Schlechtem zu unterscheiden und daraus Regeln herzuleiten. Indem Sie Lautstärke, Tonfall und Verhalten stets identisch halten, helfen Sie ihm, Situationen einzuordnen: Ein Verbot klingt scharf, Lob dagegen weich. Zu den wichtigsten Kommandos gehören „Sitz/Platz!“, „Hier/Bei Fuß!“, „Nein/Aus!“, „Brav/Gut!“. Sie können variieren – Wörter mit gegensätzlichen Bedeutungen sollten sich aber nicht zu sehr ähneln, wie etwa „nein“ und „fein“.

  4. Im Vorfeld eingreifen

    Was ist besser, als Ihren Liebling nach einem Fehltritt zu Recht zu weisen? Richtig: Die ungewollte Aktion gleich im Vorfeld verhindern. Stimmen Sie Ihren Hund mit einem lang gezogenen Wort sofort um, wenn Sie merken, dass er etwas im Schilde führt. Sagen Sie in normaler Lautstärke, aber bestimmt „Nein!“ oder „Aus!“, wenn er den Braten in der Küche anvisiert oder beim Spaziergang etwas vom Wegrand fressen will. Umgekehrt funktioniert der Trick genauso: Mit einem beherzten „Fein!“ oder „Prima!“ beispielsweise motivieren Sie Ihren Hund, wenn er im Begriff ist, Ihnen zu gehorchen.

  5. Auch Hunde mögen keine schlechte Laune

    Wenn Ihr Hund Ihrem Wort folgt, ist das ein Zeichen für sein tiefes Vertrauen zu Ihnen. Verlieren Sie deswegen ihm gegenüber nie die Beherrschung, denn damit zerstören Sie die wertvolle Bindung. Wenn es einmal nicht richtig klappt, versuchen Sie es weiter – ohne die Geduld zu verlieren. Eine heftige Reaktion wie plötzliches Anschreien versteht Ihr Hund nicht.

  6. Gegenleistung erwünscht – aber die Richtige

    Für jede gemeisterte Aufgabe verdient Ihr Hund nicht nur ein dickes Lob und ab und zu ein Leckerli, sondern auch Ihre Zuneigung. Streicheln Sie ihn, schenken Sie ihm wohlwollende Worte. So erkennt er: Auf Ihre Liebe kann er sich verlassen, bei Ihnen ist er gut aufgehoben. Das stärkt sein Vertrauen – und er wird Ihnen mit seinem Gehorsam umso lieber seine Gefühle zeigen.

    Wollen Sie Ihren Hund öfters einmal belohnen, muss es aber nicht unbedingt ein Leckerli sein. Denn zu viele Snacks können zu Übergewicht führen. Überraschen Sie den Kleinen stattdessen mit seinem Lieblingsspielzeug, das Sie ausschließlich zum Loben hervorholen. Damit zu spielen macht Spaß und hält ihn fit!

    Und wenn Sie essen und der Racker mit großen Augen auf ein Häppchen wartet: Ignorieren Sie ihn – und zwar völlig. Denn sobald Sie ihn ansprechen, etwa mit „Nein, du bekommst nichts!“, widmen Sie ihm Aufmerksamkeit. Die übersetzt er mit: „Bleib hartnäckig!“. Achtung: Manche Nahrungsmittel wie zum Beispiel Schokolade oder Weintrauben können für Hunde sehr schädlich sein. Verwöhnen Sie Ihren kleinen Schatz stattdessen lieber später mit einer leckeren Cesar® Schale.

  7. Der Instinkt schläft nicht

    Ob Jogger, Radfahrer oder Skater: In ihrer Gegenwart fühlen sich kleine Hunde oftmals sehr motiviert, selbst aktiv zu werden. Das aufgeregte Bellen und Anspringen der Sportler bedeutet allerdings nicht: „Ich bin aggressiv!“ Auslöser ist vielmehr der angeborene Jagdinstinkt. Ihrem kleinen Liebling diese Reaktion abzugewöhnen, erfordert eine konsequente Erziehung. Für den Moment hilft es, ihn abzulenken – mit einem Spielzeug zum Beispiel. So verliert er schnell das Interesse an den anderen Menschen.

  8. Training für den Seelenfrieden

    Ihr Hund wirkt unausgeglichen? Dann fördern Sie seine körperliche und geistige Aktivität – mit einem einfachen Parcours, denn auch kleine Hunde sind für Agility geeignet. Locken Sie ihn zum Beispiel mit einem Ball oder einem Leckerli um einen Zaunpfahl oder einen Stuhl herum. Beherrscht er bereits leichtere Übungen, lassen Sie ihn über ein Hindernis springen, zum Beispiel über einen Stock. Unser Tipp: Je früher Sie mit dem Training beginnen, desto lernfähiger ist Ihr Hund. Aber Achtung! Welpen sind erst ab der achten Lebenswoche aufnahmefähig. Überfordern Sie den Kleinen nicht – 15 Minuten pro Tag genügen.