Agility und Doga – Trendsportarten für den Hund.

Wenn Ihr Liebling älter wird...

Weil auch unsere Lieblinge nicht jünger werden, gibt es ein paar Dinge, die man beachten muss, damit die Vierbeiner auch im hohen Alter fit und munter sind.

Denn genau wie bei älteren Menschen ist es auch bei älteren Hunden wichtig, sie ihren neuen Bedürfnissen gerecht zu pflegen und mit besonders viel Aufmerksamkeit zu belohnen. Auch die richtige Ernährung spielt bei älteren Hunden eine große Rolle. Daher gibt es die Cesar Vital 10+ Varietäten, die speziell für alternde Hunde entwickelt wurden.

  1. Was ist Agility?

    Der Fokus dieser Hundesportart liegt sowohl auf der körperlichen Ertüchtigung des Hundes, als auch der Festigung der Mensch-Tier-Beziehung. Die Ambitionen reichen dabei vom Hobby bis hin zu regelmäßigen Wettbewerben und Meisterschaften.

  2. Wie funktioniert Agility?

    Bei Agility wird der natürliche Bewegungsdrang des Hundes gefördert. Er durchläuft (ohne Halsband und Leine) unter Begleitung seines Besitzers einen Parcours mit vielen lustigen Hindernissen wie z.B.: Tunneln, Wippen, Hürden oder Slaloms. Die Hindernisse auf dem Parcours gibt es in drei Größenvarianten – kleine Hunde kommen also spielerisch voll und ganz auf ihre Kosten. Der Parcours hat jedes Mal einen anderen Verlauf – Hund und Mensch stehen so vor immer wieder neuen Aufgaben, die sie gemeinsam bewältigen müssen. Der gemeinsame Erfolg wird an der fehlerfreien Bewältigung des Parcours, sowie an der Zeit gemessen.

  3. Warum ist Agility gut für mich und meinen Hund?

    Bei Agility wird nicht nur die Kondition durch spielerische Bewegung gefördert. Denn es werden auch die Geschicklichkeit, Koordination und Fitness spielerisch gestärkt – auch bei Ihnen. Das Bewältigen immer neuer Hindernisse erfordert Teamarbeit und stärkt so die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund – sie lernen sich noch besser kennen!

  4. Wie kann ich mit meinem Hund Agility selber ausprobieren?

    Auch wenn Agility sehr spannend und unterhaltsam ist, so muss nicht unbedingt jeder Hund Gefallen daran finden – denn der ist natürlich abhängig von Spieldrang und Charakter. Wenn Sie herausfinden möchten, ob Agility für Ihren Hund interessant ist, probieren Sie es einfach selbst mit ihm aus! Richten Sie zuhause oder im Freien einen eigenen, kleinen Parcours mit Hindernissen her, z.B. mit einer zu überquerenden Rampe/Wippe, einem Slalom und einer kleinen Hürde zum Überspringen. Stellen Sie dabei sicher, dass die Hindernisse keinesfalls zu groß für Ihren Liebling sind oder zu viel Kraftaufwand erfordern. Wecken Sie mit seinem Lieblingsspielzeug die Spiellust und leiten Sie ihn so durch den Parcours. Bringen Sie ihn dazu, sich der Hindernisse anzunehmen und loben Sie ihn unmittelbar und ausgiebig, nachdem er ein Hindernis korrekt gemeistert hat. Hin und wieder ein Leckerli als Belohnung ist auch nicht verkehrt. Besteht er nicht, so tadeln Sie ihn keinesfalls – lassen Sie es ihn einfach nochmal probieren. Zeigt Ihr Hund bei diesen Versuchen einen starken Spieltrieb und ist lange und aufmerksam bei der Sache, so ist Agility auf jeden Fall eine perfekte Sportart für ihn!

  5. Wo kann ich Agility betreiben?

    Agility wird von zahlreichen Hundevereinen angeboten. Es gibt unterschiedliche Größen- und Schwierigkeitsstufen. Besonders für Anfänger eignet sich die Begleitung bzw. Anleitung durch einen erfahrenen Hundetrainer.

  6. DOGA – Yoga für Mensch und Hund.

    Hunde sind die heimlichen Experten, was die Kunst des Yoga angeht – sie sind totale Yogis. Schließlich stammen viele Posen aus dem Tierreich. Bei dieser speziellen Variante des Yogas werden den Hunden ausschließlich Übungen zugemutet, die ihrem natürlichen Bewegungsablauf entsprechen – um auf entspannte Art und Weise für die innere Ruhe zu sorgen.

  7. Wie funktioniert Doga?

    Hundeyoga ist dem herkömmlichen Yoga für Menschen sehr ähnlich – denn eigentlich ist es eine Variation der bekannten Variante. Die Übungen sind nur speziell auf das Verhalten und die “Bedürfnisse” der Vierbeiner abgestimmt. So werden in 30-50 minütigen Einheiten gemeinsam Übungen erlernt – um sie in weiterer Folge entspannt nebeneinander auszuführen. Ein kleiner Tipp: Auch bei Yoga kann ein belohnendes Leckerli wahre Wunder bewirken. In Österreich werden immer mehr Doga-Kurse angeboten, dabei auch immer wieder Schnupperkurse. Dort zeigen Ihnen Profis worauf Sie bei sich und Ihrem Liebling achten müssen. Probieren Sie es aus!

  8. Was bewirkt das gemeinsame Training?

    Hundeyoga fördert ein ruhigeres und harmonischeres Zusammensein zwischen Mensch und Hund und stärkt so die Bindung. Die angestrebte innere Ruhe hat auch eine positive Wirkung bei etwaigen Problemen. Denn sie senkt den durch den Alltagsstress erhöhten Unruhepegel und wirkt sich auf die seelische Balance und Ausgeglichenheit aus – bei Zwei- und Vierbeinern.

  9. Ist mein Hund für Doga geeignet?

    Ihr Hund ist sozialverträglich und verhaltensunauffällig? Dann ist er auch bereit für Doga. Denn ungeeignete Rassen gibt es grundsätzlich nicht. Am besten Sie besuchen mit Ihrem Liebling schon vor dem ersten Kurs Ihren Trainer – er klärt gemeinsam mit Ihnen ab, wie Sie am besten die gemeinsame, innere Ruhe finden.